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Bis zum 19. April 2011 sollen 50 000 Menschen die Petition gegen die Risikotechnologie Agro-Gentechnik gezeichnet haben. Denn nur dann muss sie im Petitionsausschuss des Bundestages öffentlich diskutiert werden. Damit die Zahl auch sicher erreicht wird, bitten wir Sie um Unterstützung. Dazu gleich mehr.
Jetzt erst einmal die aktuellen Zahlen. Online haben mittlerweile mehr als 33 000 Menschen gezeichnet. Von den handschriftlich unterschriebenen Petitionsformularen sind bis heute mehr als 12 000 beim Petitionsausschuss eingegangen. Die offizielle Zahl wird jedoch erst nach Ablauf der heißen Phase bekannt gegeben. Zählt man die beiden Zahlen zusammen, dann dürften noch um die 5 000 Stimmen fehlen.
Jetzt gilt es also, in den nächsten Tagen noch Leute zum Mitmachen zu motivieren. Sie können die Aktion unterstützen, indem Sie
- selbst zeichnen
- Petitionsformulare ausdrucken und an Kollegen, Freunde und Bekannte verteilen.
- Petitionsformulare nach Rücksprache in „Ihrem“ Bioladen auslegen oder dort direkt Unterschriften sammeln.
- diesen Newsletter weiterleiten
Erfolgsversprechend ist der Hinweis einer Schrot&Korn-Leserin, den potentiellen Unterzeichnern anzubieten, die Formulare einzusammeln und an den Bundestag zu schicken. Damit ist die Hürde – Gang zur Post – ausgeräumt. Die gesammelten Unterschriften am besten gleich noch am Wochenende abschicken, damit sie auch sicher bis Dienstag in Berlin ankommen.
Das Formular finden Sie unter http://www.vielfalterleben.info/wp-content/uploads/Formular-Petition-Vielfalterleben.pdf.
Direkt online kann man die Petition (sie hat die ID-Nr 16941) hier https://epetitionen.bundestag.de/ zeichnen.
Noch ein paar Hintergrundinfos zur Petition:
Hauptkritikpunkt der Petition ist laut Felix Prinz zu Löwenstein, Petent und Vorstand des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), die mangelhafte Prüfung gesundheitlicher, ökologischer und sozio-ökonomischer Risiken von gentechnisch veränderten Pflanzen im Rahmen des EU-Zulassungsverfahrens. "Es drängt! In Brüssel stehen 28 Gentech-Pflanzen vor der Zulassung. Wir müssen die Bundesregierung in die Pflicht nehmen, für einen sofortigen Zulassungsstopp zu sorgen und so den Anbau zu verhindern", warnt Löwenstein.
Eine Petition, zwei Termine? Bei der Petition gibt es zwei wichtige Termine, das hat in der Vergangenheit zu Verwirrung geführt. Deshalb hier eine kurze Erklärung: Der erste und wichtigste Termin ist der 19. April 2011. Bis dahin müssen mindestens 50 000 Unterschriften zusammenkommen, damit es eine öffentliche Anhörung und Diskussion der Forderungen vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gibt. Aber auch nach dem 19. April kann die Petition noch unterschrieben werden; und zwar bis zum 10. Mai. Das ist auch der Termin, der auf der Petitions-Website des Deutschen Bundestages angegeben ist. Denn jede Petition hat eine Zeichnungsfrist von sechs Wochen.
Ein Dankeschön an alle, die die Petition in der Endphase nochmals unterstützen, damit am Dienstag auch wirklich die 50 000 stehen.
Viele Grüße aus Aschaffenburg von Ihrem schrotundkorn.de-Team |