Die Atome sind Grundbausteine der Materie. Sie sind die kleinste Einheit, in die sich Materie mit chemischen oder mechanischen Mitteln zerlegen lässt. Der Name "Atom" leitet sich vom griechischen ?t?µ??/átomos, a-teµ?? ab, was „das Unzerschneidbare“ bedeutet. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde entdeckt, dass Atome aus einer durch Elektronen gebildeten Atomhülle und einem Atomkern bestehen.
Die Elektronen sind durch die elektromagnetische Wechselwirkung an den Atomkern gebunden. Dieser besteht aus positiv geladenen Protonen und ungeladenen Neutronen. Ebenfalls durch die elektromagnetische Wechselwirkung können sich Atome aneinander binden und so die im Alltag bekannten chemischen Verbindungen bilden. Die chemischen Eigenschaften eines Atoms hängen vor allem von der Anzahl der Elektronen ab. Deshalb werden Atome mit derselben Anzahl an Elektronen zu einem Element zusammengefasst.
Verglichen mit alltäglichen Gegenständen sind Atome mit einem Durchmesser von etwa 0,1 nm winzig klein und deutlich kleiner als die Wellenlänge des Lichts. Einzelne Atome können daher nur mit speziellen Hilfsmitteln wie dem Rastertunnelmikroskop beobachtet werden. Entsprechend klein ist die Masse eines Atoms. Ein Wasserstoff-Atom wiegt ca. 10-27 kg (0,000 000 000 000 000 000 000 000 001 kg). Dabei sind über 99,9 % der Masse im Kern konzentriert. Quelle: Wikipedia