Antimon [anti'mo?n] (von lat. Antimonium, vermutlich von arabisch ithmid / / imid; Symbol von lateinisch Stibium "(Grau-)Spießglanz") ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Sb und der Ordnungszahl 51. Im Periodensystem steht es in der 5. Periode und der 5. Hauptgruppe (Gruppe 15) oder Stickstoffgruppe. In der stabilen Modifikation ist es ein silberglänzendes und sprödes Halbmetall.
Geschichte
Als Typlokalität für gediegen Antimon gilt zwar die „Sala Silver Mine“ in der schwedischen Gemeinde Sala im Västmanland[5], allerdings war metallisches Antimon schon den Chinesen und Babyloniern bekannt und einige seiner Verbindungen wurden schon in der Bronzezeit als Zuschlag zu Kupfer verwendet, um Bronze herzustellen (Funde von Velem-St. Vid in Ungarn). Im 17. Jahrhundert ging der Name Antimon als Bezeichnung auf das Metall über. Die koptische Bezeichnung für das Schminkpuder Antimonsulfid ging über das Griechische in das Lateinische stibium über. Die von Jöns Jakob Berzelius benutzte Abkürzung Sb wird noch heute als Elementsymbol genutzt. Ganz sicher ist diese Herleitung nicht. Es gibt auch andere Vermutungen über die Herkunft der Elementbezeichnung. Der ungewöhnliche Name gehe auf das spätgriechische anthemon (deutsch: „Blüte“) zurück. Damit sollen die stengelartigen Kristalle, die büschelförmig angeordnet sind und wie eine Blüte aussehen, beschrieben werden. Quelle und noch mehr http://de.wikipedia.org/wiki/Antimon
Ganz andere Betrachtungen zum Thema "Das Wesen von Antimon, die medizinische Anwendung des Antimons und der Antimonmensch" finden Sie in dem Buch "Verborgene Kräfte der Metalle" von Mellie Uyldert.